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Gedicht & Inspiration
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Stille Momente

Zwischen zeit und raum

Ich stehe neben mir, mein Kind.

Warum du gehen musstest, weiß nur der Wind.

Es ist so dunkel in mir drin, hat das Leben ohne dich noch einen Sinn?

Ich bin im Nebel zwischen Raum und Zeit,

und du bist weg, unendlich weit.

Mein Herz tut so unendlich weh, obwohl ich weiß, dass ich dich wiedersehe.

Kein Mensch versteht nun diesen Schmerz, nur wer ein großes Stück verlor vom Mutterherz.

Du bist nun weg an einem anderen Ort, nichts kommt von dir, denn du bist fort.

Nichts, was wir jemals uns geteilt, kommt wieder nun zurück.

Ich hoffe, ich finde irgendwann ins Leben Stück für Stück.

Mein Kind, ich vermisse dich so sehr, und ohne dich ist Leben einfach schwer.

    Geschrieben von Eva-Maria Lörracher 

 Alle Werke (Texte, Gedichte etc.) sind ab dem Zeitpunkt ihrer Entstehung urheberrechtlich geschützt (§ 7 UrhG).

Blume im wind 

Blume im Wind, ganz allein standest du da. Deine Farbe so leuchtend, glänzend und klar.

Der Wind sanft dich wiegte, hin und her, du strahltest so herrlich wie ein ganzes Blütenmeer.

Der Regen, er ließ dich wachsen, ich sah verzaubert durch dein Strahlen, wie groß du nun schon warst.

Du warst so schön gewachsen, in deiner einzigartigen Pracht.

Doch eines Tages konnte ich dich nicht mehr erblicken, es geschah, als ich nicht bei dir war.

Ein Sturm kam auf, so nahm das Unglück seinen Lauf.

Du warst so stark, so schien es mir, doch Sturm ist unberechenbar und gar nicht fair.

Er knickte dich ganz schnell so einfach um, ich frage mich wieso, warum?

Er nahm dich mit und trug dich fort, mein Blick sucht dich, vielleicht bist du an einem besseren Ort.

Ich war nicht da, es schreit in mir, ich war zu dieser Zeit nicht bei dir, und du bist nimmer mehr.

Ich kann es nicht begreifen, ich kann es nicht versteh’n, ich glaubte fest an unser Wiedersehen.

Blume im Wind, ganz allein standest du da. Deine Farbe so leuchtend, glänzend und klar 😭

Irgendwo blühst du, die schöne Blume, die gegangen ist,

und streust immerfort Blütenstaub,

den ich einatme.

Auch noch im kommenden Winter, wenn ich dann noch atme,

atme ich dein Gehen.


    Geschrieben von Eva-Maria Lörracher 

 Alle Werke (Texte, Gedichte etc.) sind ab dem Zeitpunkt ihrer Entstehung urheberrechtlich geschützt (§ 7 UrhG)

Mein kind   

Mein Kind ist weg, bin fassungslos.

Was ist passiert, es macht mich einfach nur noch atemlos.

Ich war bei dir am Tag und in der Nacht, wir haben zusammen geweint und ab und zu gelacht.

Ich musste wieder nach Hause geh’n und glaubte an ein Wiederseh’n.

Nun sitz ich hier in meiner Stille, ich brauche das, denn es ist mein Wille.

Du bist mir nah in diesem Raum und doch so fern, ich frage mich, ist es ein Albtraum?

Ich kann es immer noch nicht fassen, du bist bei den Engeln und hast mich zurückgelassen.

Wie Blei, gefühllos, fühle ich mich an.

Eine Mutter, die es nicht erfassen und nicht begreifen kann.

Die Menschen um mich herum verstehen es nicht, es gibt für mich kein Land in Sicht.

Sie ziehen sich wie ich zurück und gehen weiter ihren Weg, während meine Welt einfach stillsteht.

Sie wachsen nicht mit mir hinein, sie fragen nicht und lassen mich allein.

Sie sagen nicht: „Ich steh dir bei, egal, wie du für dich in dieser Zeit entscheidest.“

Sie sagen und verstehen nicht, wie wichtig es ist, die Zeit, die dich trägt, und ein Wort: „Bin für dich da, wenn du mich brauchst“, denn Trauer kenn ich auch.

Ich weiß, die Trauer hat ihre eigene Zeit, sie kommt und geht, wann sie es will.

Ich lass es zu, denn alles andere ist zu viel.

Man kann sie nur sehr kurz unterdrücken, um kleine Momente zu überbrücken.

Meine Gedanken sind bei dir, mein Kind, weil ich dich darin wiederfind.

So bin ich auch weit weg von hier und flüchte mich in deine Welt.

Erinnerungen und Ereignisse, die nur das Mutterherz ins Detail behält.

Es tut so weh, es reißt mein Herz entzwei, der Schmerz, dich zu vermissen.

Ich weiß, mein Kind, ich werde dich loslassen müssen 😭


      Geschrieben von Eva-Maria Lörracher


 Alle Werke (Texte, Gedichte etc.) sind ab dem Zeitpunkt ihrer Entstehung urheberrechtlich geschützt (§ 7 UrhG)

                                       


        

NACHTGEDANKEN

Verlorene Kinder

Eine bedrohliche Stille ist in mir.

Hab Angst, dass ich noch ein erwachsenes Kind verlier.

Du hast dein Buch des Lebens zugemacht,

um mich herum kein Licht, nur Nacht.

Dein Lachen, deine Stimme, nichts ist mehr da.

Einfach wie weggewischt, es ging so schnell und jetzt der Schmerz hautnah.

Ich trage dich im Herzen, da ist ein Teil von dir,

eins von mir ist gegangen, mein Kind mit dir.

Die Lebensuhr dreht sich für dich nicht mehr,

mein Kind, ich vermisse dich so sehr.



      Geschrieben von Eva-Maria Lörracher


 Alle Werke (Texte, Gedichte etc.) sind ab dem Zeitpunkt ihrer Entstehung urheberrechtlich geschützt (§ 7 UrhG)




        

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